für Kinder & Jugendliche der 1. bis 8. Schulstufe

Dauer ca. 65 min. ohne Pause

 

Buch/Regie: Gerhard Obr

Musik: Juci und Albin Janoska

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Wie oft haben wir es schon in den Nachrichten gehört oder gesehen?

Nach jahrelangem Asylverfahren wird eine Familie in ihr "Heimatland" abgeschoben, obwohl diese in Österreich bereits besten integriert ist. Auch Kinder die in Österreich aufgewachsen, oder sogar hier geboren sind und perfekt deutsch sprechen, müssen "gehen".

 

Was bedeutet das für Kinder, für die Österreich ihre Heimat geworden ist? Oft die einzige Heimat die sie kennen! Und wie fühlen sich ihre Freunde, die verständnislos zurückbleiben?

 

Zum Stück - Inhaltsangabe: 

Wir schreiben das Jahr 2036. Nelson hat für die Projektwoche an seiner Schule, die Idee, anhand eines Theaterstückes, die Geschichte, "Wie sich meine Eltern trafen", zu erzählen.

 

Rückblick in die Gegenwart:

Die Sommerferien sind gerade zu Ende gegangen und die Freunde, Kim, Rheda, Andi und Kurt freuen sich sehr, sich endlich wieder zu sehen. Auch den neuen Klassenvorstand, Frau Mag. Janauschek, schließen die Schüler sofort ins Herz.

"Der erste Schultag ist immer so spannend und aufregend ...!" 

Doch dann steht plötzlich ein Polizist in der Klasse.

 

Rhedas Asylantrag ist endgültig abgelehnt worden. Er muss zu seinem Vater in Schubhaft. Nächste Woche wird abgeschoben.

Für Rheda bricht eine Welt zusammen. Österreich ist doch schon längst seine Heimat! Und jetzt soll er Kim, für die Rheda schon lange heimlich schwärmt und seine Freunde nie wieder sehen?

 

Aber seine Freunde und Lehrer geben Rheda nicht auf.

Mit Hilfe des tollpatschigen Kurt, dem der Polizist verraten hatte, wo Rheda zu finden ist und ihrem Zwillingsbruder Andi, konnte Kim, Rheda tatsächlich im Gefängnis sehen. Nicht um sich von ihm zu verabschieden, sondern um alle Hebel in Bewegung zu setzten, seine Abschiebung zu verhindern. Ihr Vater war schließlich ein bekannter Anwalt. Gemeinsam mit ihrer neuen Lehrerin gelingt es ihr tatsächlich, ihren Vater zu überzeugen, den scheinbar aussichtslosen Fall zu übernehmen...

 

Wir versuchen mit unserem Stück, kindgerecht, das Thema Asylwerber aus der Sicht der Betroffenen, zu erzählen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, zu übermitteln, dass jeder Mensch wertvoll ist, egal woher er kommt oder welche Hautfarbe er hat. Und dass alle Menschen, besonders Kinder, ein Recht auf Heimat haben sollten. Wir wollen zeigen dass Freundschaft keine Grenzen kennt und dass man vieles erreichen kann, wenn man nie die Hoffnung verliert. 

 

Mit tollen Musik- und Tanznummern, viel Humor und großem Unverständnis erzählt Nelson seine Geschichte, die darüber berichtet, was es für Einzelschicksale bedeutet, wenn "Recht Recht bleiben muss".